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100 days 1 dress

Schon 50 Tage sind seit meinem Halbzeit-Bericht um – das heißt, ich hab tatsächlich die Challenge, 100 Tage lang das gleiche Kleid zu tragen, geschafft!

Eigentlich bin ich gar kein Kleider-Typ. Jogginghosen und Jeans reichen mir völlig und Kleider trage ich eigentlich nur zu hohen Festen. Andererseits ist mein Kleiderschrank völlig überfüllt und trotzdem weiß ich an den meisten Tagen nicht, was ich anziehen soll. Daher fand ich den Gedanken sehr verlockend, für 100 Tage mal nicht entscheiden zu müssen, was ich anziehe.

Und das war auch wirklich cool. Meine Zweifel, ob ein Kleid nicht oft unpraktisch ist, waren überflüssig. Zum Spazierengehen, Turnen, Kochen, Fahrradfahren, auf dem Boden herumkriechen, durchs Felsenlabyrinth kraxeln und sogar zum (ein bisschen) Volleyball spielen hatte ich das Kleid an und es hat nie gestört oder genervt.

Außerdem hat in den ganzen 100 Tagen niemand gemerkt, dass ich immer das selbe anhabe! Meine Familie war eingeweiht, aber sonst – nichts!

Toll fand ich auch, dass ich mich viel seltener umgezogen habe. Normalerweise ziehe ich morgens erstmal Jogginghosen an, dann muss ich mich umziehen, wenn ich unterwegs bin, für den Garten, für den Sport, ein ständiger Klamottenwechsel. Mit dem Kleid war das ganz anders: morgens reinschlüpfen und oft bis zum Abend keine Kleiderwechsel mehr. Eine kleine Runde mit dem Fahrrad konnte ich problemlos mit Kleid machen. Nur zur Gartenarbeit hab ich doch eine alte Jeans und einen Pulli angezogen.

Die Challenge geht von wooland aus, wo ich auch das Kleid gekauft (und selbst bezahlt) habe. Um die Challenge abzuschließen poste ich hier alle Bilder, dann bekomme ich einen Gutschein (von dem ich mir dann ein zweites Kleid kaufen kann ;o)). Dann muss ich nicht mehr jeden Tag das selbe anziehen. 😂

In der Zeit hab ich mir einige Gedanken gemacht, wie ich das mit den Klamotten in Zukunft gerne regeln möchte. Genau weiß ich es noch nicht, aber sicher ist, dass ich gerne weniger Kleidung besitzen möchte. Das ist ein Bereich, wo ich mir beim Ausmisten besonders schwer tue und jetzt bin ich gespannt, ob ich dafür neuen Schwung bekommen habe.

Schön ist es auch zu merken, wie wenig wir eigentlich brauchen. Von allen Dingen haben wir im Überfluss und manchmal belasten uns diese Sachen mehr, als dass sie uns helfen. Da tut es doch gut zu merken, dass es auch mal mit ganz wenig geht.

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Samstagsplausch

28 Kommentare zu „100 days 1 dress

  1. Hallo Nanni,
    Du bist ja echt cool! 100 Tage das gleiche Kleid (und niemand hats gemerkt, das ist auch noch so eine lustige Sache 🙂
    Ich habe 2 Jeanshosen, die genau gleich aussehen. Die trage ich immer im Wechsel. Sonst trage ich kaum was anderes. Die sind so schön dunkel, die kann ich auch ins Büro anziehen. Und in der Freizeit und im Haushalt. Sehr praktisch 🙂 Denn ich muss nur überlegen, was ich oben rum anziehe.
    Und mich hab ebenfalls noch nie jemand darauf angesprochen, ob ich keine anderen Hosen habe 🙂
    Liebe Grüße
    Marion

    PS: Aber gewaschen hast Du es in den 100 Tagen schon irgendwann mal, hoffe ich 😉

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    1. Liebe Marion,
      vielen lieben Dank Dir! 😊
      Ist doch echt lustig, dass es niemand bemerkt – nicht mal hier auf dem Dorf, wo man dauernd den selben Leuten begegnet. Das mit den 2 Hosen ist auch sehr praktisch – muss man schon nicht überlegen, was zusammenpasst, das spart auch Zeit und Nerven.
      Weil das Kleid ja aus Wolle ist, lüftet es über Nacht aufgehängt gut aus – aber alle 5 Tage oder so hab ich es abends gewaschen und dann über Nacht trocknen lassen – das war auch einfach.
      Liebe Grüße
      Nanni

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  2. Seit mehr als 10 Jahren – seit ich meine Kleidung selber nähe – trage ich zu 99 % Röcke oder Kleider. Ich mag das sehr. Und habe wie du festgestellt, dass ich nur für Garten oder arge Putzerei mal eine alte Jeans anziehe.
    Mir gefällt dein Kleid, und ich bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht
    Herzlichst
    yase

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  3. Wow, eine tolle challenge! Ich habe den Schrank voll passt-mir-grad-nicht-Klamotten, von denen ich mich aber irgendwie nicht trennen mag. Und dann gibt es ein paar Lieblings-Shirts und Blusen, die ich im Wechsel anhabe – die würden in der Tat ausreiche. Vielleicht schaffe ich es jetzt doch mal, den Kleiderschrank leerer zu bekommen. Herzlichen Gruß, Christine

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    1. Liebe Christine,
      ja, solche Klamotten hab ich auch einige… eigentlich sind sie schön und womöglich teuer und zu selten getragen und vielleicht passen sie ja irgendwann wieder 😂
      Bin auch gespannt, ob ich das mal aussortiert bekomme…
      Danke Dir und liebe Grüße
      Nanni

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  4. Liebe Nanni,
    was für eine witzige Challenge.
    Spontan stellt sich mir die Frage, wie du es gemacht hast, wenn das Kleid Mal in die Wäsche musste?
    Da ich ja (seit meinem 12. Lebensjahr) fast ausschließlich schwarz trage und dementsprechend meine Oberteile für Außenstehende alle ziemlich ähnlich ausschauen, habe ich mich in der Vergangenheit bereits öfter gefragt, ob wohl jemand denkt, ich hätte immer das Selbe an… Dem ist allerdings nicht so ;o)
    Als 2. Kleid kannst du dir von dem Gutschein nun ein kurzärmeliges Sommerkleid kaufen.
    Belustigter
    Claudiagruß

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    1. Liebe Claudia,
      das Waschen war ganz einfach, da mein Wollwaschprogramm weniger als eine Stunde dauert. So konnte ich es abends waschen und über Nacht trocknen.
      Schön, dass du auch die Erfahrung gemacht hast, dass Anderen gar nicht so auffällt, was wir anhaben – finde ich echt entspannend.
      Beim Gutschein schwanke ich zwischen den kurzärmeligen Kleid und den Leggins – da könnte ich auch neue gebrauchen…
      Danke Dir und viele liebe Grüße
      Nanni

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  5. Ich finde es total klasse, daß du deine Challenge durchgezogen hast. 😁 Ich trage Kleider im Sommer total gerne, im Moment macht mir da die innere Frostbeule einen Strich durch die Rechnung. Ich denke das wir alles in allem eh zu viel haben.

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀

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    1. Liebe Andrea,
      da das Kleid ja mit Wolle ist, fand ich es an den meisten Tagen sehr angenehm – und wenn mit zu kalt war, hab ich was drübergezogen. 😊 Im Winter hatte ich draußen auch Schneehosen drüber…
      Aber jetzt fängt die Kleiderzeit ja erst richtig an.
      Danke Dir und liebe Grüße
      Nanni

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  6. Die Idee find ich ja echt witzig! Und dass du das so eisern durchgehalten hast, toll! Zur Zeit würde bei mir wahrscheinlich auch niemand merken, wenn ich immer dasselbe anhabe (bei 100% Homeoffice relativ einfach). Übrigens ist das ein hübsches und offensichtlich ja auch wirklich sehr gut tragbares Kleid. 🙂
    LG
    Centi

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  7. Hallo Nanni,
    ich bin auch Jemand der morgens Büroklamotten anzieht, dann was zum Arbeiten im Haus und Garten und abends was bequemes, ich bin mir nicht sicher ob ich mit einem Kleid auskommen würde. (obwohl man im Homeoffice ja auch nicht viel benötigt hat 🙂 ) Aber wo ich mir ganz sicher bin, dass es meinen Kolleginen auffallen würde, dass ich immer das Selbe anhabe. Sie würden aber nichts zu mir sagen, sich nur fragen ob es sonst noch Jemand aufgefallen ist.
    Liebe Grüße
    Manu

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    1. Liebe Manu,
      die Situation momentan begünstigt so ein Experiment schon 😊 Wenn man jeden Tag ins Büro geht, funktioniert das sicher nicht so. Wobei es auch da spannend wäre, das mal auszuprobieren – und mit ein paar Accessoires kann man bestimmt den Moment, wo es alle gemerkt haben noch hinauszögern 😉
      Danke Dir und liebe Grüße
      Nanni

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    1. 😂 es gibt vielleicht Menschen, die völlig geruchlos sind und sich nie dreckig machen, aber dazu gehöre ich (leider) nicht. Ich hatte das Kleid nur tagsüber an und nachts einen Schlafanzug. Und ich hab es mindestens einmal in der Woche gewaschen – manchmal auch öfter…
      Danke Dir, liebe Nana, und viele liebe Grüße,
      Nanni

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  8. Das ist eine richtig spannende Challenge, und coole Sache, dass du es durchgezogen hast! Mein Kleiderschrank ist sehr viel luftiger, seit ich versuche nur mehr selbst zu nähen. Aber hin und wieder ein bisschen wechseln finde ich auch ganz nett. Liebe Grüße, Gabi

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    1. Liebe Gabi,
      vielen Dank dir! Das mit dem übersichtlichen Schrank ist auch mein Ziel, aber leider wird er nur voller, seit ich selbst nähe… aber ich hab jetzt schon einen groben Plan, wie ich das mit dem Ausmisten machen könnte.
      Liebe Grüße
      Nanni

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  9. Coole Aktion. Ich las mal einen Satz eines Vaters, der mir nachging: „Mein Sohn, Du musst Dich noch Dein ganzes Leben jeden Tag anziehen. Deshalb ist es wichtig, dass Du es schnell kannst.“ Manchmal denke ich daran und bedaure, dass ich noch zu umständlich bin, mich fertig zu machen. Deshalb freue ich mich, wenn ich auch mal einen ZuHauseTag im Joggingzeug mit Katzenwäsche einlegen kann. LG, halte durch!

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