Haushalt

…50 Teile raus

Da wir in der Ferienwoche einige Tage verreist waren und dann leider halb krank zurück kamen, haben nicht nur wir, sondern auch das Ausmisten eine kleine Pause eingelegt.

Aber ein paar Dinge sind in den letzten 2 Wochen trotzdem rausgeflogen:

Das Vorratsregal im Keller hab ich durchgeschaut und alles, was wir nicht mehr essen, weitergegeben: 6 Gläser sind weg.

Die Ablagerungen auf dem Kühlschrank hab ich in zwei Etappen aufgeräumt (10+8 Sachen). Der Kühlschrank ist eindeutig die Schwachstelle in unserem Haus. Dort lagert sich einfach alles ab: leere Tintenpatronen, ausgefallene Zähne, Kassenzettel, Kastanien, verrottete Kartoffelschäler, Gutscheine, Pflanzen aus fremden Ländern, Gebasteltes, Gebrauchsanleitungen, leere Honiggläser, Elternbriefe, Geld. Dort räume ich immer wieder auf und nach kürzester Zeit ist es wieder voll. Wirklich die schlimmste Stelle in unserem Haus. Habt ihr auch solche Stellen? Und wenn nicht: wie seit ihr sie losgeworden?

Am Freitag vor den Ferien durften sich die Kinder in den Schulen verkleiden und ich hab – wie jedes Jahr – die Gelegenheit genutzt, zu kleine Faschingskostüme auszumisten: 14 Teile durften gehen (je nach Verfassung ins Sozialkaufhaus oder die Kleidersammlung).

Und da Kind 4 jetzt den Fortgeschrittenen-Schwimmkurs begonnen hat, wandern auch unsere Schwimmflügel u.ä. mit ins Sozialkaufhaus (10 Teile).

Meine alten Wander-Gamaschen haben wir auch entsorgt, weil der Reißverschluss schon seit Jahren gar nicht mehr geht. Vom Kühlschrank hab ich übrigens nur die tatsächlichen Sachen gezählt, nicht die vielen Zettel und den Müll.

So komme ich insgesamt auf genau 50 Teile und bin damit in der Gesamtwertung bei 501!

Einen Baby-Hochstuhl und mein letztes Lätzchen hab ich für ukrainische Flüchtlinge verliehen und hoffe, sie nicht mehr zurück zu bekommen.

Außerdem habe ich im Januar meine amazon-Prime-Mitgliedschaft gekündigt und bin überrascht, was für einen großen Unterschied das bei meinem Einkaufsverhalten macht. Vorher hab ich dauernd noch irgendetwas bestellt – Schullektüren, Bücher, Medikamente, Leuchtsterne, Kopfhörer und alles, was mir so einfiel und jetzt bestelle ich unterm Strich viel weniger. Und so kommt auch weniger Kram ins Haus. (Lektüren etc. müssen natürlich trotzdem noch gekauft werden, aber die Übergänge von „notwendig“ über „schön zu haben“ bis zu „völliger Quatsch“ sind halt doch fließend.) Tatsächlich hab ich seit Januar erst 4 Dinge bestellt, davon 2 im Auftrag, die nicht bei uns gelandet sind.

Verlinkt bei:

Weniger ist mehr- 1000 Teile raus

8 Kommentare zu „…50 Teile raus

  1. Deine Beschreibung von der Ablage auf dem Kühlschrank klingt für mich gar nicht schlimm, sondern im Gegenteil sogar ziemlich positiv. Das ist die EINE Stelle, wo sich vieles sammelt. Du könntest sie sehen wie einen Wäschekorb, der sich immer wieder füllt. Regelmäßig leert ihr den Korb und wascht die Wäsche. Und dann füllt er sich wieder. Regelmäßig leerst du die Ablage am Kühlschrank, und dann füllt sie sich wieder. So ein definierter Platz (eine „Inbox“ im Produktivitäts-Sprech) ist eigentlich eine sehr coole Sache, wenn er verhindert, dass sich die vielen kleinen Dinge im restlichen Haus verteilen. (Seit ich den Vergleich mit dem Wäschekorb gehört habe, leere ich auch viel lieber die Schachtel, in die meine Rechnungsbelege wandern, und bringe regelmäßiger unsere Buchhaltung auf den aktuellen Stand.) Oder ist das nicht der einzige Platz im Haus, wo sich Dinge sammeln – oder nicht sammeln, sondern verteilen? Liebe Grüße, Gabi

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Gabi,
      vielen Dank für diese tolle Sichtweise meines Chaosortes 😊
      Jetzt überlege ich seit gestern, wie ich unsere Ablage so organisieren könnte, dass es nicht so furchtbar aussieht und hab schon mal einen kleinen Korb auf dem Kühlschrank platziert.
      Es ist natürlich nicht der einzige Ort im Haus wo sich Dinge sammeln, nur der schlimmste 😂. Aber ich kann mir eine Ablage für allen Kram der Woche, die immer samstags beim Putzen ausgeleert wird, gut vorstellen!
      Danke nochmal und liebe Grüße
      Nanni

      Gefällt mir

  2. Das hast du gut gemacht!
    Hier ist diese Stelle der große Esstisch. Da wird alles „mal eben“ abgelegt und bleibt dann liegen. Wenn wir zu fünft sind, nutzen wir nur den halben Tisch. Da bietet sich die andere Hälfte halt an. Und da wir am Wochenende oft mit der Familie essen, muss der Tisch dann ganz abgeräumt werden. Dadurch wirds auch nicht ein zu großer Berg.
    Leider gibts hier noch mehr solche Ablageorte, da bin ich auch hinterher, die aufzulösen.
    Und auch auf den Kühlschränken sammelt sich immer was… und daran mit Magneten befestigt…
    Tja, isso 😉
    LG von TAC

    Gefällt mir

    1. Liebe TAC,
      vielen Dank 😊
      ja, unser großer Tisch hat auch die Tendenz, sich zu füllen – aber er dient gerade auch noch Kind 4 und mir als Schreibtisch (was auch keine Dauerlösung ist…)
      Wir bleiben dran😉
      liebe Grüße
      Nanni

      Gefällt mir

  3. Bei uns ist das der Platz am Esstisch, der der Tochter „gehörte“. Seit sie verheiratet ist, liegt da immer irgendwelcher Krempel. Meist vom Sohn.
    Ich werde den Rat von Gabi (s. o) gleich umsetzen… Danke dafür!
    Herzlichst
    yase – die zum Erfolg gratuliert

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s