Nähen · Upcycling

Dosenkleider und …70 Teile raus!

Bei Katrin hab ich ihre wunderschön eingekleideten Dosen bewundert und in einem freien Stündchen heute Nachmittag mal in den Stoffresten gewühlt, ob sich vielleicht etwas passendes dafür findet. Dann hab ich einfach Streifen aneinander genäht, auf einen Rest Vlies. An der Dose nachgemessen – die zufällig auch schon auf dem Schreibtisch stand. Oben und unten noch ein Schrägband und schon hab ich einen neuen Tischmülleimer für Fäden und alles, was so beim Nähen anfällt.

Jetzt bin ich schon am Überlegen, ob das eine Idee für die Osternester wäre? Jedenfalls ein tolles Projekt zum Stoffreste verwerten.

Auch für die 1000 Teile raus-Aktion hab ich in dieser Woche wieder ein paar neue Ergebnisse:

  • 22 Teile Kleidung – da wollte ich noch erwähnen, dass fast nichts davon selbst gekauft ist, die Kinder haben sehr viel von ihren großen Cousins und Cousinen bekommen
  • 7 kaputte Stifte
  • 12 Schraubgläser wandern in den Unverpackt-Laden
  • 26 Kartoffelsäcke, die an lauter verschiedenen Stellen gesammelt wurden – alle die noch ganz sind, nimmt morgen der Kartoffelbauer mit, wenn er uns neue Kartoffeln vorbeibringt!
  • 3 Paar Kinderschuhe wandern morgen früh in die Sammelbox der Schule

Das macht 70 Teile in dieser Woche und insgesamt 278 aussortierte Gegenstände.

Außerdem will ich mich in dieser Woche im „Nein“-sagen üben. Noch nicht so im großen Stil, dass ich tatsächlich absage, wenn mich jemand was fragt – das kommt später. Jetzt übe ich noch, nein zu sagen, wenn ich z.B. in der Apotheke ein Probepäckchen von irgendwas mitbekomme, das ich nie im Leben verwenden werde, das erstmal wochenlang auf dem Kühlschrank liegen wird und dann irgendwo anders hin geräumt wird, bis es dann schließlich mit schlechtem Gewissen irgendwann im Müll landet. Und mich vorher 100 Mal geärgert hat. Also überlege ich mir schon auf dem Weg zur Apotheke, dass ich einfach „nein“ sagen will – ohne lange Erklärung oder Entschuldigung. Mal sehen, ob es klappt.

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36 Kommentare zu „Dosenkleider und …70 Teile raus!

  1. LIebe Nanni,
    ah, das mit den Probepäckchen hasse ich auch. Da muss ich auch noch an mir arbeiten…. Letztes habe ich im Drogeriemarkt eine ganze Ladung Pröbchen bekommen, weil die Verkäuferin an der Kasse einen Fehler gemacht hat und sich dadurch bei mir entschuldigen wollte… Und ein paar Wochen später habe ich dann alles in den Restmüll geworfen, weil es Zeut war, das ich im Leben nie benutzen würde… Das fand ich dann irgendwie schade. Vorher habe ich zumindest noch im Bekanntenkreis rumgefragt, ob es jemand will. Leider wollte es niemand.
    Am besten ist aussortiert, wenn man gar nicht so viel ins Haus lässt 😉
    Aber das mit den Klamotten kenne ich auch. Was ich Kinderkleidung auf der Bühne hab… Ich habe einen eigenen Second-Hand-Shop 🙂
    Liebe Grüße, Marion

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    1. Liebe Marion,
      ja, der Second-Hand-Shop im Keller 😂das beschreibt es perfekt! Aber was man sich da an Geld und Einkaufs-Arbeit spart ist doch super.
      Für die Pröbchen muss man sich einfach immer wieder sagen, dass man kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man sie ablehnt. Ist aber echt schwierig.
      Liebe Grüße
      Nanni

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  2. Liebe Nanni,
    oh ja – die Proben.
    Warum fällt es uns nur so schwer, abzulehnen wenn etwas umsonst ist?
    Bei Proben werden wir zu Sammlern und Jägern . Das muss doch im den Genen liegen?!
    Bitte berichte doch, wie es dir mit dem Neinsagen ergeht.
    Gespannter
    Claudiagruß

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    1. Liebe Claudia,
      das ist echt eine gute Frage, warum es so schwierig ist… es liegt sicher an den Genen, aber warum sammeln wir auch die Sachen, von denen wir schon wissen, dass wir sie eigentlich nicht brauchen – die müssten wir doch instinktiv ignorieren? 😉
      Ich kann gerne berichten – mal sehen, was mir diese Woche alles angeboten wird.
      Liebe Grüße
      Nanni

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  3. Liebe Nanni, das freut mich wirklich sehr, dass Du die Idee des Dosenkleides gleich umgesetzt hast 👍 Als Ostrnest könnte ich mir das auch gut vorstellen, mit Mehrwert sozusagen, weil als Utensilo/Stiftebecher im Kinderzimmer sicher willkommen…
    Ich sortiere diese Proben auch regelmäßig aus, der Ja-Sager ist in diesem Fall aber meine besser Hälfte und ich bin dann die Spielverderberin, weil ich die nicht benutzten Dinge entsorge 🤔
    Marion hat Recht, am Besten gar nicht erst ins Haus lassen….. Du schaffst das, liebe Nanni, ein freundliches Nein Danke ist einfacher als Du glaubst und erspart Dir hinterher den Frust des Zuviel an unnützem Kram.
    Hab einen guten Start in die Woche und bis bald wieder
    Katrin

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    1. Liebe Katrin,
      das war echt perfekt für gestern Nachmittag! Danke für die tolle Idee 😊
      Tatsächlich ist mein Mann auch derjenige, der mehr von diesem Zeug mit heim bringt – vielleicht auch WEIL er sich dann nicht mehr weiter drum kümmern muss 😉
      Ich üb immer noch „neindanke“ sagen…
      Dir auch einen guten Wochenstart und liebe Grüße
      Nanni

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  4. Ich sage in der Apotheke immer an, das ich lieber Magnesium oder TaTücher haben möchte.
    Nein sagen ist ein schweres Kapitel. Kann man aber gut trainieren. Du scheinst auf einem guten Weg!
    Du hast fleißig aussortiert. Ich mach mich heute vielleicht an mein Bücherregal…
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Liebe Andrea,
      das ist auch eine gute Taktik! Und hier gibt’s auch immer Taler, die man sammeln soll, aber man kann sie auch für einen guten Zweck spenden – das mach ich schon seit einer Weile.
      Wow, das Bücherregal – da schleiche ich noch drum herum, obwohl sie schon zweireihig stehen… Viel Erfolg Dir und liebe Grüße
      Nanni

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    1. Liebe yase,
      das ist wahr, dass es den Verkäufern eigentlich egal ist – nur es fühlt sich immer so an, als würde man was schreckliches tun! Aber: Hirn einschalten und nein sagen ist der Plan!
      Danke Dir und liebe Grüße
      Nanni

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  5. Liebe Nanni,
    dein Dosenkleid oder besser gesagt das Kleid deiner Dose, gefällt mir total gut. 😊 Vor allem da ich erst selber eins genäht habe. Mit etwas Leckerem gefüllt geht das auch super zum verschenken. 😁

    Habe einen tollen Start in die Woche und viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀

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  6. Hier gibt es immer nur Tatüs, die braucht man eh immer. Ich glaube, die dürfen ja auch eigentlich nicht mehr so Gratisgaben geben.
    Klasse, dass Du weiter dran bleibst. Das motiviert mich mit.
    Die „Resteverwertung“ ist wunderschön. Geht doch bestimmt auch als Wärmehalter mit entsprechendem Vlies. So warmen Kakaobecher ohne Henkel…
    Liebe Grüße und guten Start
    Nina

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  7. Liebe Nanni,
    wenn wir immer weiter die Spitze des Eisbergs abtragen kommen wir irgendwann auch auf den Grund!
    Das NEIN-Sagen ist beim Sammeln eine ganz wichtige Sache. „Daraus kannst Du doch bestimmt noch was nähen“ ist auch so ein Satz, wo man das lernen muss. Mein Boden ist voller geschenkter Stoffe und kaum etwas davon mag ich wirklich gern in die Hand nehmen….
    Aber wir ackern uns da durch!
    Dein Dosenkleid ist fröhlich. Das geht sicher gut als Osternest.
    LG
    Elke

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    1. Liebe Elke,
      gerade hab ich noch etwas Bammel, was da so an Eisberg nach und nach an die Oberfläche kommt 😁
      oh ja, ich hab auch eine Umzugskiste Kinderbettwäsche entsorgt, obwohl ich „noch was draus nähen könnte“ Aber wer braucht 1000 Dinge im Bettwäschen-Design der 90er Jahre? Ich hoffe, dass im Sozialkaufhaus noch jemand was damit anfangen kann, ist ja alles gut erhalten.
      Hab natürlich trotzdem noch geschenkte Stoffe… Aber das kriegen wir schon hin 😉
      Liebe Grüße
      Nanni

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  8. Liebe Nanni,
    die Dose ist echt klasse geworden. Das Nein sagen ist nicht so einfach. Aber eine gute Idee in der Apotheke schon mal nein zu sagen.Denn die Proben braucht man wirklich nicht, aber weg werfen mag man sie auch nicht. Das aus misten bei dir hat sich ja gelohnt , ist aber auch richtig, wenn man immer wieder aussortiert. Ich bringe die guten Sachen auch zum Sozialkaufhaus. Leider kann mman ja nicht alles aufheben. Wahrscheinlich kann ich meine Stoffe in meinem Leben auch nicht mehr vernähen. Aber eine Tochter ist jetzt das Nähen auch angefangen und findet bei mir immer etwas was sie an Stoff oder Zubehör mitnehmen kann. Vielleicht wird es ja doch noch was.

    Liebe Grüße Marita

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    1. Liebe Marita,
      danke Dir! Ich bin auch froh, dass meine Mädels beide nähen und beim Stoff-Aufbrauchen helfen. Oft sind sie auch viel spontaner und das ist ganz schön.
      Beim nein-sagen erstmal klein anfangen ist ganz gut für mich. Vielleicht schaff ich es dann irgendwann auch bei größeren Dingen…
      Liebe Grüße
      Nanni

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  9. Hallo Nanni, dein Dosenkleid sieht toll aus. Nein sagen – oh ja – das müsste ich auch lernen. Du nähst doch, das kannst du doch bestimmt noch irgendwie verwenden, oder? Tja und nun liegt es hier und die Sicht auf den Grund meines Eisbergs ist wieder erschwert. Wir schaffen das! Liebe Grüße Patricia
    Nähtisch

    Gefällt 1 Person

  10. Das ist eine sehr schöne Idee mit den Dosen, hatte ich hier im letzten Jahr geplant, daraus wurde nichts und ich habe die Dosen aussortiert. Gerade jetzt könnte ich eine gebrauchen… ahhhh. Aber egal, zur Not kaufe ich eine Dose Sauerkraut oder so. 😉

    Die Proben setzen an unserem Belohnungssystem an, daher fällt es uns oft so schwer, etwas abzulehnen. Aber freundlich zu bleiben und vielleicht etwas wie „Das ist sehr nett, aber vielen Dank, ich benötige gerade keine… „, hilft bestimmt und ja, das Nein-Sagen will gelernt sein. Auch da hilft vermutlich nur üben, üben, üben.

    Jedenfalls hast du toll ausgeräumt, klasse! Weiter so.

    Liebe Grüße

    Anni

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Anni,
      oh nein, du hast leere Dosen weggeworfen! Wie konntest du nur 🤣
      Ja, das mit dem Belohnungssystem klingt logisch. Aber das wird ab jetzt überlistet – weil wir ja jetzt für’s ausmisten und „nichts-ins-Haus-reinlassen“ belohnt werden – mit gefüllten Bingos und Anerkennung in der Blogger-Welt 😂

      Danke Dir! Die Woche hab ich noch gar nichts geschafft und nur Kinder durch die Welt gefahren… aber morgen geht’s weiter!
      Liebe Grüße
      Nanni

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  11. Genauuuuu so ist es, wir müssen nur unser Hirn austricksen und irgendwann haben wir uns selbst umprogrammiert und das Ausmisten ist uns in Fleisch und Blut übergegangen. Wenn die Tricks wie Bingos, Linkpartys und Anerkennung in der Blogger-Welt uns den Weg ebnen… Ha, besser geht’s dann nicht! 🙂

    Kinder durch die Welt gefahren nennst du nichts? Bei uns ist immer so ein elendiger Verkehr, da wäre das alleine schon eine Mammutaufgabe und für viele Zahlenfelder gut. 😀

    Liebe Grüße und gute Nacht

    Anni

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    1. Ja, und dann werden wir irgendwann eingefleischte Minimalisten sein und in unserem leergefegten Haus nur noch 4 Stücke Stoff übrig haben, die auch noch perfekt zusammenpassen 🤣

      Schön, dass du das mit dem Fahren schreibst, denn heute hab ich schon wieder „nur“ Kinder durch die Welt gefahren… und bin am Ende völlig platt. Der Verkehr ist nicht ganz schlimm, aber ich bin trotzdem genervt. Hab mir grad noch die Uhr am Backofen gestellt, damit Kind 3 nicht in der Turnhalle übernachten muss…
      Liebe Grüße
      Nanni

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  12. Eine superschöne Dose im Kleid und mir gefällt die Idee mit dem Osternest … die könnte man nämlich gut auch im Freien verstecken. Das Pröbchenproblem habe ich längst abgeschafft, ich lehne es tatsächlich immer freundlich, aber bestimmt ab. Nur wenn ich es ge- und verbrauchen kann sage ich Danke, ja. Liebe Grüße Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,
      vielen Dank Dir! Ja, gell, ich denke, die Dosen-Osternester kommen in die engere Auswahl… Für die Stoffreste wäre das super.
      Das mit den Pröbchen muss ich mir auch angewöhnen. Ich denke, es hilft schon, wenn man es sich vornimmt, sonst denkt man gar nicht dran und hat schneller als man schaut, schon wieder was eingepackt…
      Liebe Grüße
      Nanni

      Gefällt 1 Person

  13. Liebe Nanni,
    dein Dosenkleid gefällt mir – und die Idee das als Osternest zu nehmen, finde ich klasse!
    DAs Pröbchen-Problem kenne ich! Ich habe es inzwischen glücklicherweise abschaffen können und sage auch sonst nicht mehr immer ja, wenn mir jemand etwas Gutes tun will…
    Schönen Sonntag dir!
    Viele Grüße
    Christiane

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