Essen · Gemüse · Mittagessen

Zucchini-Curry

Während meines Studiums in Berlin gingen wir gern in die indischen Restaurants rund ums Oranienburger Tor essen. Mit der Zeit entwickelten wir die Theorie, dass wohl im Innenhof hinter allen Restaurants ein riesiger Kessel mit Currysauce steht, aus dem alle Inder schöpfen und je nach Wunsch des Gastes noch Gemüse oder Fleisch zugeben.

Seitdem war es mein Ziel, eine Basissauce zu kochen, die dann nach Lust und Laune um die unterschiedlichsten Zutaten ergänzt werden kann.

Bereits ausprobiert hab ich die Sauce mit: Brokkoli, Auberginen, Linsen, Zucchini, Karpfen und Hühnchenbrust – oder Mischungen aus dem genannten. Aubergine-Hühnchen ist sehr lecker. Und die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Zutaten der Grundsauce:

  • 3 EL Olivenöl (oder Ghee oder anderes Fett)
  • 1 TL Kreuzkümmel ganz oder gemahlen
  • 1 große Zwiebel
  • 5 cm Ingwerwurzel, geschält und fein gerieben
  • 3 cm Kurkumawurzel, geschält und gerieben
  • 3 Knoblauchzehen, gerieben oder zerdrückt
  • 1 Dose Tomaten (oder 400g frische, gehäutet und gewürfelt)
  • 1 Dose Kokosmilch

Den Kreuzkümmel in Olivenöl kurz anbraten, dann die Zwiebeln zugeben und glasig braten, Ingwer und Kurkuma zufügen, kurz mit anschwitzen und schließlich noch schnell den Knoblauch unterrühren. Mit den Tomaten ablöschen, gut rühren und weitere Gewürze eurer Wahl zugeben:

  • Curry oder
  • eure persönliche Curry-Mischung
  • Garam Masala
  • Chili, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer,
  • Koriander, Paprika, Muskatnuss, Senfkörner,
  • Zimt, Nelken, Kardamom, Fenchel, Bockshornklee,

Die Sauce einkochen lassen. Am Ende die Kokosmilch und die separat zubereiteten Einlagen dazugeben und auf die gewünschte Temperatur bringen.

Curry mit Karpfen

Jetzt im Herbst steigt bei mir die Lust auf wärmende Gerichte und wenn dann noch ein paar sommerliche Zucchini übrig sind, landen die direkt mit im Topf. Diesmal hat sich auch eine kleine Aubergine mit hineingeschlichen, die lag noch in der Küche und ein paar rote Zwiebeln, die wegen des regnerischen Sommers schnell aufgebraucht werden.

Es lohnt sich vielleicht, gleich einen großen Kessel Currysauce für die kalte Jahreszeit zu kochen, in der dann jeden Tag unterschiedliches Fleisch oder Gemüse serviert wird.

Verlinkt bei:

Samstagsplausch

10 Kommentare zu „Zucchini-Curry

  1. Liebe Nanni,
    ❤️lichen Dank für dieses schöne Rezept! Bin immer auf der Suche nach einer ordentlichen Beschreibung, wie man die Curry-Grundsauce zubereitet. Jetzt werde ich mich zukünftig an Deine halten!
    Hab‘ noch einen schönen Herbst,
    Amalie

    Gefällt 1 Person

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