Camping · Urlaub

Urlaub in Frankreich: La Dune du Pilat

Nach unserer ersten Urlaubswoche in einem traumhaften Hüttchen in Les Sables d’Olonne begann der abenteuerliche Teil der Reise mit zelten und ohne festgelegten Plan, wo es hingehen soll.

Schon seit Jahren wollte mein Mann zur Dune du Pilat fahren, Europas größter Wanderdüne. Ein Blick auf die Landkarte zeigte, dass sie noch immer fast 5 Stunden weiter südlich lag. Allerdings war auch klar, dass wir so schnell nicht mehr so nah dran sein würden. Der Wetterbericht gab schließlich den Ausschlag: für den Süden sommerliche und den Norden eher herbstliche Temperaturen. Damit war die Entscheidung gefallen und ich bin sehr froh, dass wir sowohl die warmen Tage als auch den vielen Sand abbekommen haben.

Der riesige Sandberg liegt direkt am Meer, zwischen Strand und Kiefernwäldern, ist fast 3 km lang und über 100m hoch. Zum Übernachten wählten wir den Zeltplatz im Süden, weil er am schattigsten aussah – immerhin waren Temperaturen bis 34 Grad gemeldet. Vom Platz aus ist man in wenigen Minuten auf dem südlichen etwas niedrigeren Ende der Düne. Schon am ersten Abend genossen wir dort den Sonnenuntergang.

Ganz alleine ist man dort nicht, aber es gibt genug Platz für alle. Wenn nicht, kann man immer an eine weniger belebte Stelle laufen.

Auch ein Spaziergang an die dem Land zugewandte Seite sollte man machen. Die Düne fällt dort sehr steil ab und die Kinder hatten sehr viel Spaß, abwärts zu rennen, hüpfen, purzeln. Rückwärts gingen wir ein Stück oben auf dem Grad entlang, die Sonne war mittlerweile untergegangen, aber das Farbspiel am Himmel noch sehr schön und bunt.

Schon am Nachmittag beim schwimmen hatten wir ganz viele Gleitschirme gesehen (leider waren wir da ohne Fotoapparat unterwegs) und auch am Abend versuchten noch einige Flieger abzuheben – doch das war gar nicht so leicht, denn statt des üblichen Westwindes blies eine leichte Briese aus Osten.

Am nächsten Tag machten sich Mann und Kinder auf den Weg über die Düne. Kind 1 hat viele wunderschöne Fotos gemacht.

Ich nutzte die Gelegenheit, mal ein paar Stunden Ruhe und Schatten zu genießen.

Ich merke gerade, dass die Fotos sehr Sonnenuntergang-lastig sind, was daran liegt, dass wir alle Abende auf der Düne verbracht haben. Dann ist das Licht lieblich, wie auch die Temperaturen und man kann die letzten Sommertage so richtig auskosten. Und zurück am Zeltplatz, nach dem Zähneputzen, gab es nochmal ein extra Farbenspiel am Himmel.

Am letzten Tag machten wir noch einen Abstecher nach Arcachon zum Mittagessen, ein paar Schritten in der Stadt und auf der Strandpromenade, aber wie immer hielt es uns nicht lang im Trubel…

Zuhause las ich dann, dass jedes Jahr über eine Million Touristen auf die Dune du Pilat kommen – und jetzt bin ich froh, dass wir in diesem vielleicht etwas ruhigeren Jahr hingefahren sind…

Die Reise ging dann über den Strand vom Monsieur Hulot,…

smart

…einige Hinkelsteine in Carnac…

und das Loire-Schloss Langeais…

…wieder nach Hause.

Verlinkt bei:

Samstagsplausch

12 Kommentare zu „Urlaub in Frankreich: La Dune du Pilat

  1. Liebe Nanni,

    den Bildern sieht man die wunderschöne Zeit, die ihr in Frankreich verbringen durftet, an. Die Wanderdüne ist ein Traum und der Sonnenuntergang lässt einem direkt vom Sommer träumen. Du hattest sicherlich auch viel Spaß beim sichten der Bilder. 🙂

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea

    Gefällt 1 Person

  2. Oh, jetzt muss ich in den Keller und meine Fotos rauskramen. Ich bin Mal mit Bruder und Zelt da hin. Wunderschön! Da sind auch diverse Filme gedreht worden, statt in der richtigen Wüste. Und die Abende sind magisch! Ach, ist das nur lange her bei mir….
    Danke und ganz liebe Grüße zurück
    Nina

    Gefällt 1 Person

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