Fotos

12 von 12 im Juli

Noch bevor ich das erste Foto machen kann, verschwinden Berge von Broten, Äpfeln und Gurken aus der Küche in den Schulranzen der Großen. Bei Kind 4 hab ich etwas mehr Zeit für’s Pausenbrot.

Ein Blick ins Wohnzimmer: Nach einem vollen Wochenende mit viel Kinder herumjonglieren und einem Auftritt unserer Familienband am Sonntagabend, schaut unser Haus aus wie nach einer Schlacht.

Aber vorher mach ich noch den Essensplan für die Woche. Das hilft mir, nicht jeden Mittag verzweifelt im Internet nach schnellen und gesunden Rezepten zu suchen, zu denen dann doch die richtigen Zutaten fehlen.

Geschafft.

Ich esse noch etwas Sanddorn um mein Immunsystem zu pimpen, denn nächste Woche bekomme ich die zweite Impfung. Die Beeren stammen von unserem letzten Sommerurlaub in Nordfrankreich – dort gab es endlos viele Sanddornbüsche.

Zurück im Wohnzimmer – es schaut immer noch so aus. Wie konnte es passieren, dass der Wohnzimmertisch ein so beliebter Ablageplatz für dreckige Socken geworden ist?

Es hat zwar neben telefonieren, Wäsche waschen und Sonstigem den ganzen Vormittag gedauert, aber mittags ist das Zimmer aufgeräumt.

Auf einer Runde durch den Garten hol ich schon mal einen Kohlrabi mit rein. Er ist noch zart und schmeckt super, obwohl er schon angefangen hat zu blühen – das hab ich auch noch nicht erlebt, dass Kohlrabis blühen wollen.

Jedenfalls gibt’s den schon mal als Vorspeise. Zu Mittag ist nur Kind 4 da, der von seinen Erlebnissen bei seinen ersten Bundesjugendspielen erzählt und dabei vom Bauerntopf mümmelt.

Am Nachmittag will ich eigentlich chillen, Blumen umtopfen und die Erdbeeren abschneiden, aber am Ende jongliere ich wieder nur die Kinder und den Haushalt herum. Kind 4 darf zum Kindergeburtstag, dazu muss noch das Geschenk verpackt werden. Kind 3 war beim Chor und macht noch Hausaufgaben bevor sie weiter in die Jungschar geht, Kind 2 war kurz hier, hat Kohlrabi geknabbert und ist mit dem Fahrrad zum Gitarrenunterricht los, Kind 1 kommt irgendwann vom Schulausflug nach Flossenbürg zurück. Die Mädchen fahre ich zur Jungschar, auf dem Rückweg kaufe ich noch ein.

Zwischendrin hänge ich noch die rote Wäsche raus.

Und ich ernte die Himbeeren.

Dann packe ich ein Picknick ein, sammle die Kinder an ihren verschiedenen Stationen ein und wir fahren ins Nachbardorf, um noch eine Runde Indiaka zu spielen.

Wir bleiben wieder zu lang – aber was soll’s – man kann nicht immer nur vernünftig sein. Gerade sind Spaß haben und Freunde treffen eben wichtiger als ausgeschlafen in der Schule ankommen.

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Draußen nur Kännchen

12 Kommentare zu „12 von 12 im Juli

  1. Spass haben nach so einem Tag! Aber ja doch! Also, Du bist jedenfalls ein viel ordentlicher er Mensch als ich 🙂
    Und natürlich will auch dieser Kohl blühen. Wenn Du eine alte (oft Bio Sorten) hast, kannst Du so Samen sammeln, sind iR keine Hybride.
    Jetzt erst Mal gute Erholung, gute Nacht, nach einem wuseligen Tag.
    Liebe Grüße
    Nina

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    1. Das ist wirklich lieb, dass Du mich als ordentlich bezeichnest, nachdem ich meine Küchenarbeitsfläche und den Wohnzimmertisch gezeigt hab 😂
      Ich glaub, eigentlich bin ich unordentlich, aber ein frisch aufgeräumtes Zimmer genieße ich trotzdem.
      Die Kohlrabis hab ich vom lokalen Gärtner als Pflanzen gekauft – aber ich denke wir essen sie lieber auf, statt das mit den Samen auszuprobieren.
      Dienstag ist zum Glück etwas ruhiger…
      Dir eine gute Zeit, liebe Grüße
      Nanni

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  2. Respekt, da hast du ja ein ganz schönes Programm. Jeden Tag zu kochen, wow, das geht hier gar nicht. 😊 Corona sei dank, denn jetzt können sich die Kinder ihr essen alleine warm machen… . Schmutzige Socken vermähren sich auf jeden Fall, da bin ich mir ganz sicher. 😁

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀

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    1. Liebe Andrea,
      es ist nur montags, mittwochs und donnerstags so voll 😁 die anderen Tage sind beschaulicher…
      aber gekocht wird immer; manchmal sind auch die Kinder dran, das geht aber mit Schule nicht wirklich.
      Sogar wenn sie oft einzeln auftreten, vermehren sich die dreckigen Socken noch – das ist ein merkwürdiges Phänomen…
      Viele liebe Grüße zurück,
      Nanni

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  3. Liebe Nanni,
    wie gut, dass du die Socken hier festgehalten hast!
    Ich bin sicher, dass der Tag kommen wird, wo du etwas wehmütig an diese volle, bunte Zeit zurück denkst und dir wünschst, nur ein einziger Strumpf würde nochmal wieder dort liegen…
    Claudiagruß

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    1. Liebe Andrea,
      manche Tage sind einfach sehr voll – dafür sind andere etwas entspannter. Dadurch, dass alle Termine gleichzeitig wieder gestartet sind, ist unser Leben etwas durcheinander geraten… aber gerade die schönen Aktivitäten will ich den Kindern und mir doch jetzt gönnen.
      Liebe Grüße
      Nanni

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  4. Wow, liebe Nanni, bei dir geht es aber immer rund 😀! Dein so ordentliches Zimmer gefällt mir sehr gut. Ich genieße meine aufgeräumten und frisch geputzten Zimmer auch immer. Ebenso mache ich jede Woche einen Speiseplan. Aber Quark mit Kartoffeln hatte ich aus den Augen verloren. Ist wieder aufgenommen als schnelles und einfaches Gericht – evtl. noch mit einem Salat. Noch eine Frage zu den Sanddornbeeren: Hattest du die eingefroren oder kann man die so lange aufheben? Ich habe noch nie welche gegessen.
    Liebe Grüße
    Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,
      ja, hier ist immer was los. Der Speiseplan hilft mir sehr. Kartoffeln und Quark steht fast jede Woche drauf – mit frischen Kräutern aus dem Garten – und frisches Gemüse gibt‘ jeden Tag noch zum Knabbern dazu, weil meine Kinder alles am liebsten roh essen.
      Die Sanddornbeeren hab ich tatsächlich im Urlaub gleich eingefroren – wir hatten ein TK-Fach in der Ferienwohnung. Auf der Fahrt waren sie in einer Kühltasche und daheim sind sie gleich in die Truhe gewandert. Das haben sie gut überstanden – wobei ich glaube, wir hätten sie auch pflücken, einpacken und daheim einfrieren können – ein paar Tage überleben sie schon. Einfacher ist es sowieso, einige Äste abzumachen, die einzufrieren und die Beeren erst dann abzumachen. Sie pflücken sich nämlich echt schlecht…
      Die Beeren sind auch unglaublich sauer, aber enthalten sehr viel Vitamin C.
      Liebe Grüße zurück zu Dir,
      Nanni

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