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Kartoffelklöße im April

Nach den ersten beiden Versuchen, Klöße aus rohen Kartoffeln zu kochen, hab ich mal eine Pause gebraucht und dafür ein hervorragendes Rezept nur aus gekochten Kartoffeln ausprobiert. Das war weniger Arbeit und hat allen geschmeckt. Aber das Projekt mit den rohen Kartoffeln läuft natürlich weiter…

Zutaten:

  • 1250g mehlige Kartoffeln
  • 1 Ei
  • Salz
  • 80g Butter
  • 200g Kartoffelmehl

Die Kartoffeln kochen, durch die Kartoffelpresse drücken, mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Klöße formen, nach Belieben mit gerösteten Weißbrotwürfeln füllen. In viel siedendem Wasser gar ziehen lassen.

Diesmal hab ich völlig vergessen, Fotos von den Klößen zu machen – auf dem Bild ist der allerletzte Kloß mit einem Rest Sauce zu sehen… Aber das ist ja ein gutes Zeichen, dass alle Klöße weg waren. Sie haben tatsächlich allen geschmeckt und werden sicher wieder gemacht.

Dazu gab es Sauerbratensauce ohne Braten, wie ich sie mir im Laufe der letzten Jahre ausgedacht habe, weil meine Kinder am liebsten Kloß mit Soß essen und gerne auf das Fleisch verzichten.

Mein Upcycling-Projekt im April war ein kleiner Kuschelwal aus alten Jeans, den sich Kind 4 schon als neuen Freund ausgesucht hat.

Außerdem hab ich meinen Vorrat an Baby-Geschenken aufgestockt und eine Reihe Ellifanten genäht. Das Schöne daran ist, dass ich tatsächlich Stoffe aus der Kiste mit den kleinsten Reststücken verwenden konnte – für die Ohren reichen 5x5cm und für den Körper 10x15cm.

Obwohl es sich so anfühlt als sei es schon ewig her, war ja Anfang April noch Ostern – auch da konnte ich noch ein paar Jeansreste und Stoffstückchen aufbrauchen: Bei der Ostereiersuche gab es ein paar Stoffhühner zu finden und die Geschenke waren (teilweise) in selbst genähten Säckchen versteckt. Auch die anderen Osternester waren upgecycelt und von meinen Töchtern gestaltet.

Verlinkt bei der Sammlung der Jahresprojekte der Zitronenfalterin.

8 Kommentare zu „Kartoffelklöße im April

  1. Die Elefanten sind ja süß! Was für eine tolle Art, Stoffreste zu verarbeiten.
    Dein Kloß-Projekt macht ja super Fortschritte. Rohe Kartoffelklöße sind ein Geheimrezept meiner Verwandten aus dem Osten gewesen. Schmeckten toll bei Besuchen, soweit ich mich aus meiner Kindheit erinnere.
    Liebe Grüße
    Andrea

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Andrea,
      vielen Dank! Ich bin echt froh, dass ich mal Klöße gefunden hab, die allen schmecken… und vielleicht stolpere ich im Laufe des Jahres noch über ein Geheimrezept mit rohen Kartoffeln.
      Liebe Grüße
      Nanni

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  2. Guten Morgen liebe Nanni,
    ach sind die Elefanten herzig und erst der Kuschelwal, Du bist also gerüstet für einen Baby-Boom 😉 Ja ich denke auch es ist ein gutes Zeichen, wenn alles so schön aufgegessen wird das man gar keine Zeit hat Fotos zu machen!
    Liebe Grüße
    Kirsi

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Kirsi,
      Vielen Dank! Ja, auch wenn der Baby-Boom in meiner direkten Umgebung erstmal abgeebbt ist, tauchen doch hier und da immer wieder welche auf, die mich in leichte Nähpanik versetzen…
      Beim Aufessen stimme ich Dir voll zu – besser gut gegessen als schöne Fotos davon.
      Liebe Grüße,
      Nanni

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  3. Hallo liebe Nanni,
    was für ein schönes Blog du schreibst.
    Zufällig kem ich heute bei dir vorbei und hab mich gleich mal eingetragen, damit du mir nicht wieder verloren gehst…
    Tatsächlich hat meine Omi früher manchmal rohe Klöße selbst gemacht (obwohl in meiner Familie die gekochten belieber waren). Den Geschmack erinnere ich genau. Jetzt bin ich angepiekst und werde mal forschen, ob es dafür noch irgendwo das Rezept gibt.
    Sehr interessant auch deine Sauce ohne Fleisch.
    Herzlicher
    Claudiagruß

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Claudia,
      Vielen Dank für das nette Kompliment und fürs Folgen!
      Über das Klöße-Rezept würde ich mich echt freuen! Bei uns wurde immer alles nur mündlich überliefert oder so arg geheim gehalten, dass es keiner mehr weiß… 😉
      Viele liebe Grüße,
      Nanni

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