Basteln · Spielen

Der einfachste Adventskalender der Welt

Kein Plastik, nicht noch mehr Süßes, kein herumliegender Krimskrams – dafür: Zeit mit der Familie, Lieder, Geschichten, Spiele, Besuche… ist das nicht, was wir uns alle für den Advent wünschen?

Nachdem wir einige Jahre wunderschöne selbstgebastelte Adventskalendern mit lauter sinnlosen Kleinkram gebastelt haben, kam mir vor einigen Jahren die Idee, einen

WUNSCH-ADVENTSKALENDER

zu machen, bei dem sich jeden Tag ein Kind etwas wünschen darf, das mit der ganzen Familie gemacht wird. Um die Adventszeit dadurch nicht noch komplizierter zu machen, wollte ich auch viele ganz einfache Wünsche einbauen.

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Alles was ihr dafür braucht, ist ein Blatt Papier und eine Schnur!

Wir verwenden den Wunsch-Adventskalender schon seit einigen Jahren und werden unsere Adventszeit auch weiterhin so gestalten. Jeden Tag ist ein Kind an der Reihe und darf sich (je nachdem, was auf dem Zettel des Tages steht) ein Lied, ein Spiel, eine Geschichte, einen kleinen Ausflug, etwas zu Essen … wünschen. Das wird dann, wenn möglich, mit der ganzen Familie gemacht. An vollen Tagen steht eher mal ein Lied oder eine Geschichte auf dem Plan. Ausflüge müssen natürlich vorher eingeplant werden, auch wenn dann erst spontan entschieden wird, wo es hingeht (bei abenteuerlichen Kindern am besten eine Kilometer-Höchstzahl vorgeben 😉 ). Auch wenn sonst alle ihre eigenen Wege gehen, ist es schön, sich einmal am Tag zusammen zu setzten und sich daran zu erinnern, dass bald Weihnachten ist.

Und so wird’s gemacht:

Das Papier in 24 Stücke zerschneiden und von 1 bis 24 nummerieren. Überlegen, wer mitmachen soll. Für ganz kleine Kinder muss man sich vielleicht etwas anderes überlegen, oder sie sind einfach so dabei. Die Eltern können auch mitmachen, müssen aber nicht. Bei uns beginnt das jüngste Kind, am zweiten Tag das zweitjüngste etc.

Ideen für die Aktivitäten: Geschichte vorlesen, Lied singen, Spiel spielen – da haben wir auch manchmal zwischen Brett- und Kartenspiel und anderen Spielen unterschieden, so dass auch Verstecken im Dunkeln, Theaterspiele, etc. dabei waren, außerdem gemeinsam Basteln (z.B. Weihnachtskarten!), gemeinsam ein riesiges Bild malen und das Kind des Tages darf sich wünschen, was gemalt wird , Spaziergang, Ausflug (mit den Auto, gewählt wurde meistens: Oma oder sonstige Verwandte oder Christkindlesmarkt)

Der schwierigste Teil ist nun, mit dem Kalender abzugleichen, wann was gemacht wird – 2-3 Stunden Zeit für Ausflüge, Mittagessen an den Tagen, wenn alle daheim sind etc.

Auf die Zettel kommt dann zu der Zahl noch der Name und „Du darfst dir wünschen, was es heute zu Essen gibt.“, „Du darfst dir ein Lied wünschen, das wir zusammen singen.“ etc. Dann rolle ich die Zettel ein, befestige sie mit Schlaufen (in der richtigen Reihenfolge!!) an der Schnur und hänge sie an unseren großen Balken. Es ist natürlich auch möglich die Zettel in alle Arten von Adventskalendern zu stecken oder den Text in Blanko-Kalender zu schreiben.  

So kann die ruhige, beschauliche Adventzeit beginnen! Auch wenn die Tage manchmal stressig sind, genießen wir die vom Adventskalender verordnete 😉 gemeinsame Zeit. Dann hat man an Weihnachten nicht ganz so arg das Gefühl, nur durch den Advent gerannt zu sein.

Ich wünsche Euch einen schönen Advent mit viel Zeit in der Familie, vielen Geschichten, Liedern und Lachen.

 

 

 

 

3 Kommentare zu „Der einfachste Adventskalender der Welt

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